Campixx Recap 2016

Inhalt

  1. 07.03.2016 - Enterepreneurs Day
  2. 08.03.2016 - Webshop Day
  3. 09.03.2016 - Content Creation Day
  4. 10.03.2016 - Content-In-Motion-Day

Die Campixx Week und die Campixx waren wieder ein reichlich gefüllter Pool an Informationen, genialen Tipps, tollen kreativen und cleveren sympathischen Menschen und haben mich ein gutes Stück voran gebracht.

Ich habe nicht nur viel gelernt, sondern viele interessante und schöne Gespräche über Fachthemen aber auch über private Ereignisse und Einblicke von Onlinern erhalten. Vielen lieben herzlichen Dank an Marco und Rudi sowie eurem Team. Ihr habt einen tollen Job gemacht und mir bestätigt, dass ich ein 2. Mal die richtig Wahl getroffen habe, 7 Tage Campixx Week zu buchen. Es war anstrengend, sogar teils sehr anstrengend sich nach 0 Uhr wach zu halten aber genial. Nur die Vernunft hat mich täglich ins Bett getrieben. J

7 Tage Campixx Week – Warum?

Warum tut man sich 7 Tage Konferenz an? Warum die ganze Campixx Week buchen? Reicht nicht 1 Tag oder das WE? Eindeutig nein.

Die SEO’s unter uns gehen seit Jahren auf die SEO Campixx! Eines der Highlights des Jahres. Es wurde früher Fachwissen ausgetauscht, welches schnelle Erfolge versprach und das Wissen funktionierte genial einfach und schnell. Heute ist SEO nicht mehr nur SEO sondern das SEO gibt es für mich nicht mehr. Es gibt natürlich noch viel technische Dinge, die man richtig machen sollte aber das ist für mich Grundvoraussetzung um nachhaltig und langfristig erfolgreich zu sein. Man braucht das Wissen, um etwas Geniales aufzubauen. Genau das versuche ich seit 7 Jahren mit der Geschenke 24 GmbH.

Von den Keyword-Domains wie geschenkideen.org sind wir vor 1 Jahr auf die geschenke24.de Domain gewechselt. Eher war es nicht möglich. Warum das Ganze? Du musst heute mehr als SEO machen, um im Konzert der „Großen“ mit zuspielen. Verlage kaufen 3 Jahre alte Unternehmen auf, die keinen echten Mehrwert bieten. Vorreiter wie Jochen Schweizer bauen etwas Tolles auf, andere machen es nach und werden von TV-Sendern gekauft. Wie soll man da als kleines Licht bestehen können, wenn es Werbebudgets in Mio. Höhe gibt? Kann man das? Viele sagen vermutlich nein.

Setze dich im Konzert der Großen Mio-Konzerne durch

Ich sage ja. Man kann es versuchen. Man kann Online Marketing ganzheitlich sehen. Ich danke da speziell Karl, der meine Sicht und mein Verständnis von Online Marketing 2013 grundlegend verändert hat. Ich habe ab dem 1. Treffen mit Karl nicht mehr wie ein SEO gedacht. Danke mein Großer! Du weißt gar nicht, wie viel du in mir verändert hast!

Wenn man an sich, sein geniales Team, seine Geschäftsidee und sein Geschäftsmodell glaubt, kann man sich im Konzert der Großen behaupten, auch wenn einem keine Mio. zur Verfügung stehen, um sich eine Schar von Mitarbeitern zu leisten oder zig Agenturen zu beauftragen, die einem unter die Arme greifen.

Mache etwas anders und MACHE es!

Viele wussten nicht, dass wir alles allein stemmen. Wir suchen Produkte, finden tolle Ideen, kaufen diese ein oder lassen sie weltweit bei vielen verschiedenen Händlern herstellen, um unseren Besuchern und Kunden etwas zu bieten was es wo anders nicht gibt. Wir machen von der Findbarkeit in Suchsystemen bis zum Einkauf, der Personalisierung unserer Produkte bis zum Versand zum Kunden alles allein. Warum? Nur so kannst du Qualität und Kundenservice verstehen und zur Verfügung stellen. Biete, was der Kunde erwartet und mehr!

07.03.2016 - Enterepreneurs Day

9:30 - Dr. Kerstin Gernig - Werde was du kannst!

Wie man ein ungewöhnlicher Unternehmer wird.

7 Erfolgsstrategien werdewasduwillst.de

1. Digitalisierung Nischenmarkt wird Massenmarkt

Tipp: Querdenkerclub

2. Was sind die Erfolgsgeheimnisse erfolgreicher Unternehmer?

- Machen

- Nicht wissen, dass etwas nicht geht. Einfach machen.

3. Trends erkennen und nutzen. Personalisierung

- Kritik wie ein Sushi-Band betrachten

- Das rausziehen, was interessant ist und weiterbringt

- think big

4. Ich brauche ein außergewöhnliches USP

5. Neue Finanzierungsmöglichkeiten

- crowed founding

- 20 reichste Leute der Stadt anschreiben

Tipp: kreiere das beste personalisierte Geschenk – Award (Facebook, Aktion, Marketing – Think big)

6. Warum ist Scheitern schrecklich aber keine Katatrophe

7. Wie man Hinternisse lieben lernt

Tipp: kostenloses E-Book – kostenlose Webinare über Erfolgsstrategien

11:00 Vertriebspraxis für Unternehmen – Anthony Owen

1. Positionierung wirkt sehr stark

  • - Was macht mein Unternehmen – 1. Schublade hält lange vor

  • - Umpositionierung der Marke ist sehr schwer

  • - Was macht mein Unternehmen wirklich aus, was wollen wir nach außen transportieren

  • - Gut wählen, da schwer zu ändern.

  • Guerilla Markting

Grundprinzip des Lernen - Marketings

  • Klassische Werbung: Botschaft immer wieder wiederholen

  • Guerilla-Marketing: - Nachhaltiges Erleben: Besser: Aua, habe mich verbrannt!

  • Auffallen!

Fehler:

1. Fehler! - Kein Prototyp

  • Kundenfeedback kommt zu spät – Bestellseite erstellen, bevor wir verkaufen

  • uwe-hamann.de

  • Feedback vor Fertigung

  • Änderungen in Design-Phase möglich

  • Wenn Produkt fast fertig ist, wird es genauso wenig verkauft, wie eins, was nicht funktioniert

Tpp: Design Thinking! Mit potentiellen Kunden machen!

7 x so viele Newsletterregistrierungen durch Popup

2. Fehler! - Marketing vor Vertrieb!

1. Marketing dauert sehr lange bis es funktioniert

2. man ist beschäftigt

3. Man denkt, Freunde, Follower etc. denken wir zahlende Kunden

4. Vertrieb ist ein Kontakt Sport.

5. Vertrieb zu früh deligieren – Jemanden einstellen, der einem verkauft, dass er verkaufen kann.

- Erst selbst lernen, wie es funktioniert, um entscheiden zu können, ob der Vertriebler etwas taugt.

6. jeden Tag 15 Anrufe für neue Kontakte

4. Fehler! - Excel statt CRM

  • Wir brauchen einen Verkaufsprozess

  • ET (Ersttermin)

  • Q/I (Qualität

  • P

  • Auftrag

Tipp: Pipedrive.com CRM System für Verkaufsprozess


Was brauche ich für den Vertrieb?

  • Datenbank mit potentiellen Kunden

  • Telefonscript, was sollte ich sagen

  • Unterlagen zum versenden

  • Präsentation vom Unternehmen

  • Vertrauen: Kunde muss mir vertrauen. (schnell reagieren, zuverlässig, pünktlich)

  • Sympatie (Kunde sollte einen mögen, sonst hat man kaum eine Chance)

Spitzenverkäufer meistern immer die Grundlagen

  • Akuisition (pro Tag 15 Telefonnummern / Mails kontaktieren)

  • Erster Kontakt

  • Qualifizierung

  • Präsentation des finalen Angebots

  • Einwandbehandlung / Verhandlung

  • Abschluss

  • Empfehlungen erfragen

Potentieller Kunden erst nach 6 Monaten erneut kontaktieren. Wir erzeugen keinen Bedarf. Es verändert sich etwas im Leben des potentiellen Kunden und ein Bedarf kann entstehen.

Man überzeugt nicht BMW, sondern einen Menschen, der bei BMW arbeitet.

Welche Kunden mag ich haben und wie finde ich die?

  • Kriterienkatalog, welche Kunden mag ich?

  • Was ist der ideale Kunde? Wer passt zu mir?

Vertrieb sollte man permantent machen und nicht nur, wenn man keine Aufträge mehr hat und auch, wenn man genug zu tun hat.

Tipp: Jeden Tag 20-30min Vertrieb machen. Ohne Druck verkauft man besser.

Kaltakuise:

  • Aussage

  • Reaktion (brauche ich nicht, keine Zeit, kein Geld, bin zufrieden, etc.)

    • Habe je eine passende Antwort parat.

  • Antwort

  • Termin

Was kann man im Vertrieb erwarten?

  • 4% Erfolgsquote bei Kaltakuise. Erwarte dass der Angerufene nein sagt.

  • 1-3 positive Reaktionen je Stunde

  • Entwicklung von Interesse 6-9 Monaten

  • Man braucht 9 Anläufe bis zum Verkauf.

Wichtig: Nächsten konkreten Termin mit Uhrzeit je beim Gespräch festlegen. (Man spart 30% Zeit im Vertriebszyklus)

14:25 Als Start Up gesättigte Märkte aufmischen - Georg

  • Tesla: Top 3 je 10 Mio. Fahrzeuge im Jahr verkauft, Tesla nur 10.000 aber alle haben Angst

  • Uber: 400.000.000 Fahrgäste zu 100.000

  • arbln: Top 3 je 4.000 Hotels, 2 Mio. Zimmer zu mehr als 2 Mio. Inserate weltweit aktuell

hip-trips.com – Reiseverantstalter (Flug + Hotel in einem anbieten)

  • 1 von 2.500 Reiseveranstaltern

  • 2014 Höhle der Löwen – Herr Öger wird nein sagen

    • Strategie: Wir werden alles auf Jochen Schweizer ausrichten!

    • Herr Schweizer hat ja gesagt.

    • Beide Seiten profitieren seit der Investition von Jochen Schweizer stark von einander

    • Kunden kaufen Erlebnisse als Reise mit Mehrwert

    • hip-trips.com kann als Einziger auf alle 2.100 Erlebnisse von Jochen-Schweizer zurückgreifen

5 Gründe, warum Start Ups gegen Etablierte gewinnen können

  1. Hochmut der Etablierten, die sich über das neue Startup lustig machen.

  2. Fleibilität der Start Ups – transformationsfähig – Geschäftsmodelle wandelbar

  3. Angst der Etablierten – Was passiert, wenn die Ideen des Start Ups gut sind. Was passiert mit meinem Unternehmen. Sie handeln zu langsam oder zu schnell oder falsch.

  4. Regeln für Start Ups sind andere als für Etablierte.

    1. Biegsame Regeln – Es werden Graubereiche ausgenutzt und es wird Gas gegeben.

    2. Konzerne haben harte Regeln und sie halten sie dran und sind somit nicht flexibel.

  5. Strukturen: Stare unfexible Strukturen bei großen Konzernen.

    1. Startups: schnelle flexible Entscheidungen.

15:30 Serienjunkies.de – Mariano Glas - Hausmeister, Kindergärtner & Mutti

  • 2008 gegründet – es kann ja nichts passieren. Doch.

  • Man kann auch viel gewinnen. Man lernt geniale Menschen kennen.

  • Wir erstellen Content für Verrückte.

  • Was braucht man alles an Bürokram. Einfach mal bestellen. Man braucht in Deutschland auch mal einen "STEMPEL".

  • Wir brauchen farbige Mülleimer. Für jeden eine eigene Farbe, wenn es beliebt.

  • Jedes Büro hat eine Mama. Mariano war es auch einmal. :)

  • Niemals mit Mitarbeitern vom Finanzamt anlegen. Nie persönlich werden.

  • Wichtiger Punkt: Mitarbeiterförderung!

  • Interne Prozesse: Was je gut funktioniert. Dayly Standup! Im Stehen!

  • Aus einer Amerikanischen Fernsehzeitung, die täglich neu gekauft werden musste, wurde eine individuelle Tabelle, die nicht nur Mariano haben wollte, sondern auch seine Freunde.

  • 1.04.2008 – 1. eigener Vermarkter

  • Wir konzentrieren uns auf News der Serien. Content Erstellung wird intentiv angegangen.

  • Eigene Redaktion. Mariano mit blauem Mülleimer und 3 Redakteuren.

  • 02.2013 – neue Redaktionsrume – Platz für 15 Redakteure

  • 10/2013 1. Interview mit Potrait in der FAZ

  • 2016 12 Mitarbeiter

Content-Säulen

  • News

  • Zeitdruck, schnell und genau, Qualität und Objektivität.

  • Visits und Pis. Klickschlampen gegen Googleschlampen

  • Sehr viel unique Content, likebar und sharebar

  • Content is King Kong – Plan für Platz 1 erstellen.

Webanalyse

  • Eigene Dashboards, die tagesaktuell sind. Kein Analytics oder Search Console

08.03.2016 - Webshop Day

11:00 Mass Customization & Produktdarstellung Dr. Tobias Günther

Entwicklung von Produktkonfiguratoren. Elaspix.de

Individualisierte Produkte für Kundenbedürfnisse anpassen. Der Kunde stellt sich sein Wunschprodukt selbst zusammen und kann seine Kreativität und Individualität ausleben.

Anhand der vom Kunden angepassten Produkte, erkennt man den Bedarf der Kunden genauer und kann seine Unternehmensstrategie besser auf die Kundenwünsche anpassen und so Prozesse schaffen, um kontinuierlich sein Unternehmen zu optimieren.

3 Arten der Anpassung:

  1. Modularisierung nach dem Baukastenprinzip aus vorgegebenen Komponenten
  2. Individuelle Endfertigung wie bei geschenke24.de mit Gravuren, Bestickung, Druck
  3. Massenhafte Fertigung von Unikaten nach individuellen Vorgaben der Kunden

Nachteile für die Fertigung: Höhere Komplexität und Anforderung an Technik der Webseiten / Shops, Herstellung, Fertigung, Personal, ... Höhere Kosten für Maschinen etc.

z.B. in 3D gedruckter Schmuck. Evolvingyouartdesign.com

Tipp: 3D Konfiguratoren für Produkte

Produktvisualisierung

Bilder werden direkt im Gehirn "geschmeckt". Höchste Upstreaming-Bandbreite zum Gehirn.

--> Hilft bei der Kaufentscheidung bei unbekannten Produkten. Nimm dem Kunden die Angst. Er hat das Gefühl es besser greifen / anfassen zu können.

Wichtig: Gute Bilder! Text muss erst verstanden und interpretiert werden. Bilder transportieren Informationen schneller und einfacher. Unsere Gehirne sind auf Energiesparen getrimmt.

12:15 - Mit Real Time Bidding wachsen – David Lange & Daniel Skoda

Adlicius.me (5 Leute) – Kleines Team verwendet gute Technik


Warum Real Time Bidding – RTB?


  • Skallierbar

  • Intent Daten nutzen (Kaufabsichten anhand von Userverhalten ermitteln)

  • Zielgruppe genau ermitteln, nur Nutzern Werbung anzeigen, die Interesse haben am Produkt

Zentrale Bausteine:

  • Targeting: Erfassung, Segmentierung und gezielter Einkauf von Userprofilen

  • Real Time Bidding: Peisfingung für Display Ads in Echtzeit.

  • Optimierung: Streuerung con Kampagnen durch automatische Tools

  • Verfügbar seit 2010 in DE. Seit 2014 bei Vermarktern umgesetzt.


Initialkosten für 4-8 Wochen: 10.000,- Euro

Man kann es selbst machen aber hat keinen Zugriff auf die interessanten Daten und Techniken.

Targetingoptionen mit Daten

Semantische Zwillinge (like...)

  • Neue User erreichen, die eigenes Produkt noch nicht kennen

Kaufabsichten

  • Performance-Kampagne mit dem Ziel des Abverkaufs eigener Produkte

Demografische

  • Feste Zielgruppe interessiert sich für Produkte: Frauen – 20-30

Anwendungsfälle im E-Commerce

  • Prospecting: Neue User unter Ausschluss der Bestandskunden erreichen

    • Passende Werbung je Usergruppe

    • statistische Zwillinge Käufern ansprechen (lookalike Targeting)

    • Optimierung auf CPO, Bounce- Conversionrates

  • Smart Retageting

    • Segmentierung des Shop-Traffics auf User mit echten Kaufinteresse

    • Abstufung der Ansprache nach gezeigten Inhalten

    • Synamische Banner, die nur relevante Produkte zeigen

    • Käufer ausschließen

    • Beschränkung auf angemessene Anzahl der Werbeanzeigen (8 x je Woche reicht)

  • Bestandskundenaktivierung

    • Besondere, kriteriengebundene Angebote für wiederkehrende Besucher

    • Anhand des Kaufverhaltens Ansprache außerhalb des Shops (extremes Potential)

Wie funktioniert Real Time Bidding?

  • Vermarkter: Inventar-Anbieter

  • Supply Side Platform (SSP) – bündelt Nachfrage, Verkauf zum höchsten TKP – Größter Google

  • Demand Site Platform (DSP) - Einkauf

  • Trading Desk ( Agentur

  • Werbetreibender


Targetingarten

  • Nach Surfverhalten

  • Retargeting (Ausschluss von Usern möglich) – effektiver als herkömmlisches Retargeting

  • Lookalike Targeting, semantische Ähnlichkeit

Kanäle? Display, Mobile und ...

Facebook, Amazon, etc. Daten nutzen und Werbung auf 3. Seiten gezielt ausspielen.



14:15 Conversionoptimierung entland der Customer Journey – Nils Kattau

7 Schritte zum Verkauf. Auf jeder Seite springen Besucher ab. Teilschritte optimieren, messen und erfolgreicher gestalten.

  1. Werbemittel / Suchergebnis / E-Mails

  • Aufmerksamkeit erzeugen

  • Großbuchstaben, Sonderzeichen, Zahlen, %-Angaben

  • Persönlicher Name

  • Hintergrund-Farben von Werbemitteln als Kontrast zu anderen Angeboten

  • Anzeigenerweiterungen, Telefonnummern, Öffnungszeiten etc.

  • Handlungsaufforderung

  1. Landingpage

    • Worum geht es hier? Bin ich hier richtig? Relevanz. H1 + Bild

    • Wer ist der Anbieter? Kann ich ihm vertrauen? Brandaufbau!

      • Je weniger mann bekannt ist, je mehr vertrauensbildende Maßnahmen machen Sinn.

    • Wie geht es jetzt weiter? Welchen Aufwand bedeutet das für mich?

  1. Artikel-Auswahl / Suche

    • gut sichtbare und erkennbare Suche

    • Filter sinnvoll darstellen (Eventtracking in Analytics verwenden)

      • Unnötige oder kaum benutzte Filter unter "mehr" verstecken

    • Vergleichbarkeit gewährleisten (Kat-Kurztexte) – Testen

    • Inhalte skimming-freundlich aufbereiten (Seite muss einfach überfliegbar sein)

      • Wort 1, 2 und 3 ... wichtig

      • letzte Worte auch wichtig

      • Worte dazwischen, weniger wichtig

      • Überschriften nicht mit "Die ... beginnen, sondern wichtigen Wörtern"

    • Eine Große Bühne schaffen (B2C)

  1. Artikeldetailseite

    • Produktdetails schnell sichtbar machen

      • Welche Produktvorteile sind wichtig? Userumfrage erstellen.

    • Hochwertige Produktbeschreibungen erstellen

    • Verknappung einsetzen

  1. Warenkorb

  • USPs hervorheben & Vertrauen stärken

  • Einwände behandeln

  • Gastbestellungen ermöglichen

  • Tipp: Gutscheine – Zalando --> Gutscheincodes können im letzten Bestellschritt eingelöst werden

  • Gratisprodukte beilegen

  1. Checkout

  2. Reaktivierung

  • Retargeting verwenden (immer)

  • Auspacken emotional aufladen (Bleibenden positiven Eindruck hinterlassen)

  • Produktspezifische E-Mailing Cycles erstellen (siehe windeln.de – Frau ist schwanger und kauft etwas, damit man weiß, in welcher Schwangerschaftsphase sie ist – 18 Jahre lang passende Werbung zeigen, je nach Alter der Kinder)

  • Marketing Automation einsetzen (Mailings)

16:45 - Mehr Umsatz durch flexibles Pricing – Andreas W. Ditze

Nutze die Preistransparenz im Internet.

  • Margenspielräume erkennen

  • Preisbereitschaft erkennen

  • Predictive Shopping (Bundeling + Couponing)

  • Flexibles Pricing (Kunde will es haben), statt Repricing (Kunde könnte kaufen)



  • 64% akzeptieren höheren Preis, wenn sie glauben, die Produkte werden handwerklich hergestellt.

  • 32% überlegen vorab, was ihnen das Produkt wert ist.

  • 26% akzeptieren Belohnungsmodelle.

  • 22% erkennen Wertverfall als Preisnachlass an.

  • Je kleiner die Marge, je effektiver die Preiserhöhung.

  • Amazon Verkaufszahlen checken (An Extra-Tipp erinnern)

09.03.2016 – Content Creation Day

9:45 Dr. Kerstin Hoffmann

Alle machen irgendwie Content Marketing, mit mehr oder weniger Erfolg nur das reicht nicht.

Es muss eine geile Strategie her.

Zwisch Optimum und dem was geht, liegt das machbare. Nicht immer hat man die Möglichkeiten das zu tun, was sinnvoll wäre.

Wie kann man in der heutigen Contentflut überleben?

  • Wenn es keine Storry mit einem roten Faden und Nutzen für die Zielgruppe hat, kann der Content weg.

  • Der Content muss ein Gesicht haben. Wer steckt hinter der Geschichte?

  • Die Form des Inhaltes muss neu und besser werden.

  • Eine Plattform ist nicht genug. Neue Möglichkeiten nutzen. z.B. Snapchat, Inhalte auf Facebook testen. Sei dort, wo deine Zielgruppe ist.

  • Nicht nur an Google denken. Es gibt genug Alternativen.

  • Markenbildung! Markengesichter nutzen.

  • Menschen fliehen vor Marketing und Werbung. Es muss geschickt gemacht werden und nicht billig und offensichtlich.

  • Strategie gegen Informationsflut.

Was kann ich tun?

Werde zum Lotsen für deine Stakeholder. Mittels Markenbotschafter Nutzen und Marke für Stakeholder erkennbar machen.

  • Arbeite deine Marke präzise heraus.

  • Plane nur, was du auf Dauer durchhalten kannst.

  • Höre deinen Stakholdern genau zu.

  • Sorge für echten Nutzen!

  • Pflege Beziehungen sehr gut. Sprich mit deinen Kunden.

7 Fragen für erfolgreichen Content!

  1. Für wen ist der Inhalt wirklich interessant. Wen wollen wir erreichen! Stelle dir eine Person genau vor. Persona erstellen.

  2. Wo finde ich die Zielgruppe? Denke an Median und Plattformen.

  3. Was wird wirklich von der Zielgruppe gebraucht. Denke an Ängste, Bedarf und Wünsche!

  4. Welches konkrete Problem lösen wir mit dem Inhalt? Worum geht es hier.

  5. Was weiß, kann oder hat der Nutzer danach (besser)? Was ist der Gewinn für Nutzer.

  6. Wie mache ich den Nutzen auf den ersten Blick gut und einfach erkennbar.

  7. Was soll die nächste Handlung sein? (Ziel kann auch nur positiver Markenaufbau sein)

Bitte keine billige Reklame mehr! Werbung für sinnvolle Inhalte ja.

11:00 – Der Weg zur richtigen Idee im Content Marketing – Michael Schöttler

  1. Was ist das Ziel und warum möchte ich das machen?

  • Backlinks, OR, Traffic, Brand, Umsatz

  1. Wer und wo? Für wen soll der Content sein.

  • Zielgruppe Influencer, Konsumenten

  • Kooperationen, Seeding, früh Kooperationspartner mit ins Boot holen. Vereinfacht Seeding.+

  • Plattform (Wo soll der Inhalt erscheinen).

  1. Wie und wann?

  • Ideen , Möglichkeiten sammeln. Auch Mitarbeiter außerhalb des Marketings sammeln

  • Zeitpunkt wann erstellen wir den Inhalt? Wann haben wir dafür Zeit?

  • Mittel und Format abstecken. Wie viel Zeit haben wir und die beteiligten Mitarbeiter.

  • Kosten / verfügbares Budget prüfen

  • Mit welchem Personal und Zeitaufwand umsetzen. Was steht uns zur Verfügung.

  1. Prüfen und Probleme

  • Gibt es den geplanten Inhalt bereits gut umgesetzt? Muss ich ihn ggf. besser machen?

  • Welche Probleme gibt es ggf . ... rechtliche etc. Lösungen suchen.

12:15 – Werkzeugkasten mit Tools & Apps 2016 – Nicole Simon

Einfacher ist teils besser. Wenn ein Tool eine Aufgabe perfekt kann, kann es das richtige Tool für den Zweck sein.

Lastpass.com ... Passwort-Manager, Auto-Logout einstellen. Passwörter sharen (bezahlte Version)

Evernote Webclipper

Linkclump – Text markieren, alle Links werden im Hintergrund geöffnet.

Buffer – Content Verteilung (Twitter, Facebook und Co. Posts auf einmal machen)

Formulare – Google Forms (inkl. Templates) kostenlos, Wofoo, komplexere Lösung

Influencer Outreach

  • Streak – Mailmerge für reine Mails

    • CRM Vorgangsbearbeitung für mailbasierte Vorgänge

    • Freie Wahl Felder und Stufen

    • Multi-user-fähig

  • Buzzumo bzw. Ninjaoutreach für Recherche (begrenzt)

Mailchimp ... frei für bis zu 2.000 Subscriber (Import + Export bei Newslettern)

Gmail ... perfekte schnelle Suche

Scrompler – Redaktionsplan

Projektmanagement Tool

  • Podio.com

    • eigene gestaltbare Apps und Workflows

Prozess : Trello.com

  • Erste Schritte eines Prozesses definieren

    • Content Organisation was wird wann produziert

Automatisierung (if ... then)

  • ifttt & zapier

HTML / CSS und BBCODE

  • Kann für Redakteure hilfreich sein

Texteditor

  • Notetab (light oder pro) mit Markro-Funktionalitäten

Open Live Writer

  • Wie Winword für Blogger

  • wordclean (sinnlosen HTML-Code aus Word-Texten entfernen)

    • word2cleanhtml.com

Screenshots

  • Snaggit (bezahlte Version erlaubt Profile je Projekt inkl. Vorgaben für Ordner + Filenamen je Projekt)

Facebook URL-Linter (Preview für Facebook Share)

Canva.com Text auf Grafiken optisch gut aussehend platzieren

Feedreader – Feedly.com

14:15 Nutzer-optimiertes Content Design zu mehr Conversions – Ben Harmanus

Ziel: Landingpage für 1 Ziel optimieren. Aufmerksamkeit nicht auf xx Zielen, sondern auf 1 Ziel.

Weniger Link / Klickziele --> höhere Wahrscheinlichkeit für gewünschte Aktion

12 Einfache Prinzipien für Optimierung

  1. Richtungsweiser (direction) – Pfeile, Blickrichtung, Zeichen

  2. S t orytelling

  3. He r o Shot – Bild für 1. Blickfang

  4. Social Proof

  5. Bewegung (Motion) – kann auch schädlich sein – Testen

  6. Angebotscharakter (Affordance) Button mit abgerundeten Kanten, gegen „nur“ „Text-Button“

  7. Farben & Kontrast z.B. für CTA

  8. Nähe z.B. Vorsicht bei CTA zu dicht an ablenkenden Bildern und Texten.

  9. Einkapselung – Element steht um Fokus

  10. Größe

  11. Ablenkung (Reduktion)

  12. Weißraum (Was nicht zur Conversion beiträgt, kann ggf. weg. Testen)

Tipp : Artikel checken - 25 Content Marketing Tools, die täglich bei Unbounce genutzt werden + 16 Alternativen.

Tipp : Für E-Books eigene Landing-Pages machen. Am besten Attention Ratio auf 1:1 setzen.

10.03.2016 - Content-In-Motion Day

9:45 - Videokonzeption Struktur trifft Emotionen - Thore Schwemann

Was macht ein gutes Konzept aus?

  • Warum ist Struktur wichtig. Die richtigen Infos zeigen und Emotionen an den richtigen Stellen erzeugen.

  • Struktur hilft, den Inhalt zu verstehen.

  • Anfang – Welches Problem soll gelöst werden.

  • Mitte – Diese Probleme hast du auch, so könnte man das Problem lösen. Mit den Problemen auseinander setzen.

  • Ende – Nutze diese Lösung für deine Probleme.

  • Emotionen helfen bei der Identifikation mit dem Thema.

Welche Fragen müssen wir uns stellen?

  • Welche Aufgabe soll das Video erfüllen.

  • Welche Struktur muss das Video haben, um die Aufgabe, das Ziel zu erfüllen.

11:00 Fuck Hollywood – Wie du es mit einem No-Butget Film in die Kinos schaffst – Jannis Riebschläger jannislife.de

Wichtig: Echte Emotionen – Eine echte Persönlichkeit, keine Schauspieler.

Sein Ziel:

  • Als Download verfügbar

  • Als DVD verfügbar

  • Kinofähig

  • Kosten sollten mindestens wieder rein kommen

  • Leute begeistern

Ausrüstung

Kamera GoPro Hero 4 Black, 4k, Weitwinkeleffekt (600 Euro), Iphone, Photowanderstab, Stangenhalterungen, Brustgurthalterung, Dreibein, Zeitraffer Eieruhr (360 Grad in 24h), Licht, 3-4 Ersatzakkus + Ladeteil, Solarzelle, Powerbank, 3 x 64 GB Speicherkarten, Notebook + externe Festplatte,

Produktion

Bei der Produktion das Ziel nicht vergessen und überlegen, wie die Story erzählt werden soll. Welches Bildmaterial brauche ich für den späteren Film?

Schnittprogramm: Final Cuts (200-300 Euro)

Veröffentlichung

Kaltakquise Kinos anrufen, 60% Erfolgsquote.

Promotion

  • Webseite: www.hyperborea-film.de

  • Facebook: facebook.com/hyperboreamovie, jannislive

  • Blogs, Presse, Fernsehen

  • Flyer, Postkarten (2.500 Postkarten, 45 Euro)

  • Workshops und Vorträge

Was kann man selbst tun?

  • Sei alternativ und kein Hollywood

  • Bau ein Netzwerk auf, nutze deine Stärken und die der anderen. Win-Win

  • Tue es! MACHEN

12:15 – Wie schreibe ich ein Erklärvideo Script einfach selbst

Die geile Story muss her. In wenigen Sekunden den Kunden einfangen.

Gut auch für Instagram.

Viral?

Wer sind meine Kunden – Wie der Kunde sein. Versuchen sich in die Kunden hineinzuversetzen. Was berührt meinen Kunden, welche Probleme hat er etc. Personas erstellen.

Kunde von Ängsten & Sorgen –--> Zielen & Träumen bringen.

Script erstellen (Siehe Folien)

NETWORKING

16:45 – Vom Blümchensext zum Darkroom-Action – Erklärvideo Next Level – Mein Unternehmensfilm

Von 2 auf 40 Leute in 2 Jahren.

Epihpeo.com … geniale Erklärvideos

Tipp : Seiten mit Videos werden mehr geteilt, Verweildauer steigt, Absprungrate sinkt.

Tipp : Farbe wegen Wiedererkennung und Emotionen wichtig!

Tipp : Charakter ist wichtig. Gefühle und Message bleibt besser im Gehirn. Idee wird besser transportiert

Eine Story kann ein Warum erzeugen, wo noch kein Warum war.

Weitere Recaps

Slides der Vorträge